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Interventionelle Schmerztherapie an der Wirbelsäule

Wenn bei Rückenbeschwerden die Physiotherapie oder andere konservative Therapiemassnahmen (z.B. physikalische Therapie wie Fango, Streckbehandlung, dynamische Tiefenwelle/StimaWell etc.) nicht ausreichend helfen, gibt es als nächsten Schritt die Möglichkeit eine Spritzentherapie an der Wirbelsäule (wirbelsäulennahe Injektionen) durchzuführen.

Diese Spritzen werden – wie alle Spritzen im unserem Zentrum - unter sterilen Bedingungen verabreicht, um ein Infektionsrisiko so minimal wie möglich zu halten.

Wir führen bei Bandscheibenvorfällen oder auch bei der Verengung des Wirbelsäulenkanals (Spinalkanalstenose) Injektionen in den Wirbelsäulenkanal
(PDA = Periduralanästhesie) als auch an die austretenden Nerven
(PRT = periradikuläre Therapie, Spinalnervenanalgesie) durch.

Ausserdem gibt es die Möglichkeit die Arthrose der kleinen Wirbelgelenke (sogenannte "Facettenarthrose") im Bereich der gesamten Wirbelsäule (Lenden-,Brust- und Halswirbelsäule) sowie das Kreuz-Darmbein-Gelenk (ISG = Iliosakralgelenk, Verbindung zwischen Darmbein und Kreuzbein, letztendlich die Befestigung der Wirbelsäule im hinteren Beckenring) mit Injektionen zu behandeln. Da die Schmerzen häufig durch eine "Entzündung" des Gewebes hervorgerufen werden, wird hierzu in der Regel Cortison benutzt.

Diese Injektionen werden je nach Erfordernis zusätzlich unter Anwendungen eines Röntgengerätes kontrolliert, um den Ort der Schmerzentstehung gezielt zu erreichen.

Die Erfolgsquote der genannten Spritzen liegt im Allgemeinen zwischen 70 und 80%. Teilweise sind mehrfache Injektionen in Folge (Spritzenserie) notwendig, um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

 

 

 
Gemeinschaftspraxis  •  Dr. Michael Mohr  •  Oleg Mironov  •  Dr. Tobias Noll  •  Dr. Jens Bayer